Die Chorleiter des Städtischen Musikvereins Coesfeld e.V.

Enrique Bernardo leitet den Konzertchor. Bevor er nach Deutschland kam, hat er als Opernsänger, Konzertpianist, Klavierbegleiter, Ballettpianist, Chordirigent, Gesangs- und Klavierlehrer in den USA gearbeitet. Seit 2012 ist Enrique Bernardo Mitglied der Städtischen Bühnen in Münster und ist hier gern gesehener Sänger.

Enrique Bernardo begann seinen Weg als Musiker als Jugendlicher in einer Rock-Band, wo er das elektronische Keyboard spielte, und nach und nach – aus dem tiefen Bedürfnis heraus, immer besser zu werden, - entwickelte sich seine große Liebe zur Musik. Er begann als Pianist, und während er mit Freunden spielte entdeckte er Bach, Beethoven, Mozart, Chopin, Liszt, Rachmaninoff, Prokofiev etc. Da gab es dann keinen Weg mehr zurück. Er verließ seine geliebte Heimatstadt Huancayo mit 14 Jahren, um sich in Lima ganz der Musik zu widmen. Zunächst studierte er im Institut „Salesiano Rosenthal de la Puente“ in Magdalena, Lima. Bald bekam er ein Stipendium und konnte bei Enrique Graf im College of Charleston in South Carolina studieren. 2006, nach seiner Teilnahme am Brevard Music Festival, nahm er zusätzlich sein Gesangsstudium auf. So war er mit 26 Jahren wieder ein Anfänger, was wiederum bedeutete, dass er zwei-bis dreimal so viel härter arbeiten musste, wenn er Erfolge spüren wollte. Aber er konnte seinen Traum auf der Bühne zu stehen, verwirklichen. Enrique: „Ich weiß sehr wohl, was es bedeutet, gar nicht Klavier zu spielen oder ohne gute Technik zu singen. Ich habe viel über den Prozess des Lernens gelernt, auch über das sogenannte „Talent“, über die zehntausend Stunden ambitionierten Übens. Ich habe zahllose Bücher über Pädagogik, Selbstverbesserung, Spieltechnik am Klavier, Gesangstechnik und Sprachen gelesen und lese sie noch. Ich glaube, dass ich den Weg gefunden habe, wie man erfolgreich nicht nur für die Musik, sondern auch für alle Bereiche des Lebens lernt. Jeden Tag lerne ich etwas Neues. Diese Erkenntnis möchte ich mit jedem teilen, der es will.“